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Verwunschene Orte in der Eifel

Fachwerkidylle Monreal, Ulmener Maarstollen, Manderscheid
Donnerstag, 16. Juli 2026

Nach unserer letztjährigen Exkursion nach Monschau besuchten wir 2026 weitere Perlen in der Eifel. Mit 25 Mitgliedern und Gästen starteten mit Fahrer Nick Anhäuser und einem Bus vom Reisebüro Körber (Der Moselaner) in die Eifel. 

Monreal mit Elzbach und Burgruine, HPG

Es ging zunächst in das Fachwerkstädtchen Monreal, eine von Stadtmauern und zwei Burgen geschützte Siedlung der Grafen von Virneburg, die im Jahr 1632 von den Schweden und 1689 von den Franzosen zerstört wurde. Wenig später schaffte Monreal den Wiederaufstieg als bekannter Tuchmacherort, unter anderem gestützt auf die Wolle der großen Schafherden in der Eifel. Aufgrund der starken internationalen und industrialisierten Konkurrenz erlebte die Tuchmacherei in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts ihren Niedergang. 

Führung durch Monreal

Viele Fachwerk- und Bruchsteinhäuser mit zum Teil einzigartigen bauhandwerklichen Details zeugen bis heute vom einstigen Wohlstand. Bei einem Rundgang unter sachkundiger Führung von Herrn Jörg Geisbüsch erkundeten wir Monreal und erhielten viele interessante Informationen.

Wir fuhren danach weiter zum Ulmener Maar-Stollen. Seit April 2023 frei zugänglich, erhielten wir hier einen einzigartigen Einblick in 400 Millionen Jahre Erdgeschichte. Vor 10.900 Jahren gab es den letzten großen Knall in der Vulkaneifel – eine geologische Besonderheit war in Ulmen geboren: Das jüngste Maar in Mitteleuropa, das Ulmener Maar, entstand direkt neben einem der ältesten Maare in der Vulkaneifel, dem Jungfernweiher.  

Im Ulmener Maar-Stollen, (C) Eifel Tourismus GmbH, AR-shapefruit AG

Der Ulmener Maar-Stollen verbindet diese beiden Zeugnisse des Vulkanismus. Bei einer Führung in zwei Gruppen mit Bernd Lülsdorf und Inge Dietzen gingen wir auf Entdeckertour mitten durch die Gesteinsschichten des Kraterwalls. 

Nicht digital, sondern mit Frau Dietzen durch den Maarstollen

Vor der Weiterfahrt bestand noch die Gelegenheit für eine Gruppenaufnahme vor dem Ulmener Maar.

Die Gruppe vor dem Ulmener Maar

Anschließend ging es weiter in das malerische Städtchen Manderscheid mit seinen Burgen, die majestätisch aus dem Tal der Lieser emporragen. Zum Mittagessen kehrten wir in die Manderscheider Mühle ein, bekannt u.a. wegen fangfrischer Forellen aus dem Mühlbach – der Spezialität des Hauses.

Zum Abschluss machten wir noch einen Abstecher zur Abtei Himmerod in Großlittgen (Link zu KuLaDig). Auch wenn der Zisterzienserkonvent im Oktober 2017 aufgelöst wurde, gilt Himmerod noch immer als ein Ort der inneren Einkehr, aber auch als Ort der Begegnung. Überregional bekannt ist die Klais-Orgel der Abteikirche. In der Klostergaststätte ließen wir den Tag ausklingen.

Termin: Donnerstag, 16. Juli 2026
Abfahrt: 8.00 Uhr, Reisebusbahnhof Koblenz
Rückkunft: gegen 20.00 Uhr
Preis: Mitglieder: 32,00 €, Gäste 37,00 €
Leistungen: Busfahrt, Führungen Monreal, Ulmener Maar-Stollen
Reiseleitung, Bericht und Fotos (3): Marianne Blatt
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