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Herbst an der Bergstraße

Vom Reichskloster Karls des Großen zum Weltkulturerbe der Menschheit
- Kloster Lorsch und Heppenheim mit Starkenburg -
Samstag, 6. September 2014

Im Anschluss an unsere Exkursion von 2012 erkundeten wir erneut die „strata montana“ - die Bergstraße - die schon die Römer als Handels- und Heerstraße nutzten. Mit über 40 Teilnehmern war der Bus für unsere Tagesexkursion fast vollständig besetzt. Auf dem Programm standen Kloster Lorsch, das dieses Jahr seine 1250 Jahr-Feier begeht, sowie die fünf Kilometer entfernt liegende Stadt Heppenheim mit der oberhalb gelegenen Starkenburg.

Nach der Begrüßung durch Reiseleiterin Anke Falkenstett ging die Fahrt durch den Hunsrück über die A 61 bis zum Dreieck Nahetal und von dort auf der A 60 bzw. A 67 an die Bergstraße. Während sich die Sonne zunehmend durch den Nebel kämpfte, gab Frau Falkenstett eine Einführung zur Bergstraße und einen geschichtlichen Überblick zum Kloster Lorsch.

Lorsch, Torhalle

Am dortigen Museumszentrum angekommen erwarteten die beiden Gästeführer unsere Gruppe. Sie erläuterten uns anschaulich die Historie der ehemaligen Benediktinerabtei und wussten vieles zur Baugeschichte der Tor- und Königshalle im UNESCO-Weltkulturerbe Kloster Lorsch zu berichten. Da es erstmals urkundlich im Jahr 764 erwähnt wurde, wird in diesem Jahr sein 1250-jähriges Bestehen feiert.

Lorsch, Gruppe während der Führung

Danach brachte der Bus die Teilnehmer ins benachbarte Heppenheim, wo ein jeder in der wunderschönen Altstadt mit ihren zahlreichen Gaststätten und Gartenlokalen nach seinem Gusto zu Mittag essen konnte. Um 14 Uhr begannen vom malerischen Großen Marktplatz aus die Rundgänge durch die Stadt, die beide Weltkriege unversehrt überstanden hat.

Heppenheim, Führung durch die Stadt

Auch der abschließende Besuch in der Pfarrkirche St. Peter - der „Dom der Bergstraße“, der auf eine ehemalige Basilika aus dem 8. Jh. zurückgeht - war sicherlich für alle beeindruckend, zumal eine „italienische Hochzeit“ alle Augen auf sich zog.

Heppenheim, Fachwerkgiebel und Starkenburg

Dank unseres versierten Busfahrers von der Firma Römer-Reisen, dem es gelang, auf schmaler Straße den Parkplatz auf dem 295 m hohen Schlossberg anzusteuern, gelangten die Teilnehmer in wenigen Minuten zu Fuß zur Starkenburg. Dort zogen es die meisten vor, in der Burgschänke im Freien zusammen zu sitzen und den schönen Ausblick auf das Städtchen und die Rheinebene zu genießen. Die Rückfahrt verlief ruhig und so gelangte die Gruppe am frühen Abend wieder wohlbehalten in Koblenz an.

Termin: Samstag, 6. September 2014
Abfahrt: 8.30 Uhr, Koblenz, Reisebusbahnhof
Rückkunft: gegen 18.30 Uhr
Preis: Mitglieder: 27,00 €, Gäste: 29,00 €
Leistungen: Busfahrt, Führungen, Eintritt
Leitung: Anke Falkenstett

 

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