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Ein Tag im Westerwald

700 Jahre Stadt Hachenburg – Landschaftsmuseum Westerwald – Birkenhofbrennerei
Samstag, 26. April 2014

Hachenburg, Blick auf die Stadt

Nach einem überaus heftigen Gewitter in der Nacht von Freitag auf Samstag hatten wir am Tag der Fahrt wieder gutes Wetter. Ab Bendorf durch das schöne Sayntal und den frühlingshaft grünen Westerwald erreichten wir Hachenburg - die heimliche Kulturhauptstadt des Westerwaldes - die wir mit einer Stadtführung erkundeten. Frau Baldus erläuterte uns engagiert und sympathisch fast zwei Stunden die Geschichte der Stadt, die in diesem Jahr ihr 700-jähriges Stadtjubilläum feiert.

Hachenburg, Grp auf dem Markt

Hachenburg ist geprägt durch historische Sehenswürdigkeiten, wie den unter Denkmalschutz stehenden „Alten Markt“ - mit dem zweischwänzigen Saynschen Löwen auf dem Brunnen und dem Steinernen Haus - vielen schönen Fachwerkhäusern, den beiden Kirchen und dem Schloss.

Um das Jahr 1200 wurde Hachenburg als Talsiedlung gegründet. Zu dieser Zeit soll auch die Burg von Heinrich dem II. bzw. III. von Sayn erbaut worden sein. Vor genau 700 Jahren erhielt Hachenburg von König Ludwig dem Bayern die Stadtrechte. Nach dem großen Stadtbrand 1654 plante der nassauisch-weilburgische Architekt Julius Ludwig Rothweil das zwischen 1715 und 1746 - am Ort der alten Burg - errichtete Barockschloss.

Hachenburg, Vor den Schlossportal

Seit über 30 Jahren beherbergt das ehem. Schloss die Hochschule der Deutschen Bundesbank. Wir konnten mit der Führung auch den Innenhof und eine kleine Ausstellung zu den Renovierungsarbeiten besichtigen.

Nach der Führung kehrte ein Großteil der Gruppe im "La Flamme" zum Mittagessen ein: Flammkuchen in allen möglichen Variationen - lecker, lecker - über 40 zur Auswahl und in einer guten Stunde waren alle satt!

Hachenburg, Landschaftsmuseum

Nach der Mittagspause besuchten wir das Landschaftsmuseum Westerwald im östlichen Teil des Burggartens. Dort gab uns Herr Schäfer zunächst eine 15-minütige Kurzeinführung zur Geschichte und Bedeutung des Museums, anschließend hatte jeder Gelegenheit sich die typischen Gebäude in Ruhe anzusehen und die aktuelle Sonderausstellung zum 1. Weltkrieg besucht.

Birkenhofbrennerei

Den Abschluss unseres Programms bildete eine sehr interessante Besichtigung der Birkenhofbrennerei oberhalb des Nistertals.

Birkenhofbrennerei, Führung

Nach der Begrüßung durch Herrn Schürg, bekam jeder Teilnehmer einen "Minibembel" geschenkt, in den schon während der Besichtigung und Führung die ersten Proben in Form von Westerwälder Korn (Kornbrennerei) und Obstler (Obstbrennerei) eingeschenkt wurde.

Anschließend ging es in den Verkostungsraum: weitere neun Proben, von Kümmel über Kräutertropfen und Koblenzer Schängel bis zum Himbeer-Rum-Likör, Williams-Birne Brand, Haselnussgeist bzw. Haselnusslikör schließlich zum Basaltfeuer mit 54 %!

Bei der Rückkunft in Koblenz gegen 18:30 Uhr war das übereinstimmende Fazit der 25 Teilnehmer: Ja - es hat allen wirklich sehr gut gefallen.

Termin: Samstag, 26. April 2014
Abfahrt: 9.00 Uhr, Koblenz (Sparda-Bank)
Preis: Mitglieder: 34,00 €, Gäste: 36,00 €
Leistungen: Busfahrt, Führungen, Eintritt, Verkostung
Leitung: Marianne Blatt

 

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