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Frankfurt: Dürer-Ausstellung im Städel

Freitag, 17. Januar 2014

Zum Jahresbeginn besuchten wir die große Ausstellung zu Albrecht Dürer (1471–1528) im Frankfurter Städel und den Dom. Leider konnten wir nicht alle Anmeldungen berücksichtigen, aber alle Plätze im Bus der Firma Römer waren vergeben.

Signet Dürer-Ausstellung(durch anklicken des Logos öffnet sich eine neue Seite zur Ausstellung)

Während die Nürnberger Ausstellung (2012) sich vor allem dem jungen Dürer widmete, zeigte das Städel den Einfluss auf Malerkollegen und die Kunstentwicklung. 250 Werke, davon 190 von Dürer, boten ein umfassendes Bild über das Wirken des wohl bedeutendsten deutschen Künstlers der Renaissance. Leihgeber waren unter anderem National Gallery und British Museum, London; Prado und Louvre, die Uffizien oder das Paul Getty-Museum in Los Angeles.

Höhepunkt war die Wiedervereinigung der Tafeln des „Heller-Altars“, den Dürer gemeinsam mit Matthias Grünewald 1508 geschaffen hatte. Den Arbeiten Dürers wurden zeitgenössische Werke von Martin Schongauer, Hans Baldung Grien, Hans von Kulmbach, Jacopo de Barbari, Giovanni Bellino, Joos van Cleve und Lucas von Leyden gegenüber gestellt. Um 11 Uhr begannen unsere einstündigen Führungen mit Katrin Tomschke und Pascal Hess.

Nach der Mittagspause trafen wir uns unweit des Römers am Kaiserdom St. Bartholomäus, den uns die Historiker Astrid Krüger und Maximilian Röll eindrucksvoll erläuterten. Der Dom entstand im Wesentlichen zwischen 1250 und 1514. Über Jahrhunderte war der Westturm mit einer Notkuppel versehen. Nach dem mittelalterlichen Plan entstand die Bekrönung erst nach dem großen Dombrand von 1867. Das kurze Langhaus und breite Querschiff lassen den Eindruck eines Zentralbaus entstehen. Von 1562 bis 1792 (Franz II) fanden im Dom zehn Kaiserkrönungen statt. Die des Kaisers Leopold II. im Jahre 1790 beschreibt Goethe in „Irrungen und Wirrungen“. Schwer getroffen wurde der Dom durch den Luftangriff vom 22. März 1944. Der Wiederaufbau dauerte bis 1955.

Bis zur Rückfahrt bestand noch etwas Freizeit, die manche zum Bummel über die Zeil, andere zum Besuch der Kleinmarkthalle animierte -  mit ihren immer sehenswerten Angeboten an Obst, Gemüse, Käse, Gewürzen, Fleisch- und Wurstwaren und vielem anderen mehr. Auch auf der Rückfahrt legten wir einen kurzen Halt in Limburg ein und erreichten Koblenz wohlbehalten und mit vielen neuen Eindrücken.

Termin: Freitag, 17. Januar 2014
Abfahrt: 7.45 Uhr Koblenz, 8.20 Uhr, Limburg.
Preis: Mitglieder u. NGuA: 36,00 €, Gäste: 38,00 €
Leistungen: Busfahrt, Eintritt und Führung Städel, Domführung
Leitung: Hans-Jürgen Wenzel

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