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Bundesgartenschau 2011: "Baustellen-Führung"

Sa. 22. August 2009

Die Bundesgartenschau Koblenz 2011 ist die erste Buga in Rheinland-Pfalz, von der sich Stadt und Region eine große Chance für die weitere Entwicklung des Tourismus und nachhaltige Wirkungen für Koblenz erhoffen. 

Logo: Buga 2011 Koblenz(Mit dem anklicken des Logos gelangen Sie zur offiziellen Internetseite der Buga 2011)

Die Gartenschau findet auf den beiden innerstädtischen Kernbereichen "Kurfürstliches Schloss" und "Blumenhof" sowie auf dem - auf der anderen Rheinseite rund 120 Meter höher gelegenen - Plateau der Festung Ehrenbreitstein statt. Die Arbeiten laufen auf beiden Rheinseiten auf Hochtouren. Das Konzept unterscheidet zwischen den kostenpflichtigen "Kernbereichen" und den offen zugänglichen "Korrespondenzbereichen".

"Was ist getan, was noch zu tun?"
In Vertretung von Buga-Geschäftsführer Hanspeter Faas informierte Tobias Dreher die Mitglieder und Freunde des Bildungsvereins über den Stand der Vorbereitungen. Bei der informativen Baustellen-Führung erfuhren wir aus erster Hand die aktuellen Entwicklungen.

Buga-Bereich bei St. Kastor

Der Rundgang begann am derzeit für die Öffentlichkeit gesperrten Blumenhof und dem Rosengarten bei St. Kastor. Dort soll sich die Vegetation bis zur Eröffnung der Buga "in Ruhe entwickeln" können. Danach gab es Infos zur geplanten Aussichtsplattform am Rheinufer vor dem Deutschen Eck sowie zur Baustelle der Seilbahn-Talstation, deren Betondach bereits gegossen wurde.

Durchbruch Schlossmauer

Entlang des Rheinufers und der zum Teil stark veränderten Ufermauern, die zum Teil neue Schiffsanleger aufnehmen, ging es weiter zum Schloßbereich.Dort sind die beiden nicht unumstrittenen Durchbrüche der Schlossmauer erfolgt und werden derzeit wieder beigemauert.

Blick von der Pfaffendorfer Brücke

Am Rheinufer hat der Bau der Terrassenanlage vor dem Görres-Denkmal begonnen. Von der Pfaffendorfer Brücke aus konnten wir die - eigens für die Mitarbeiter des Bundesrechnungshofes errichteten - neuen Parkplätze bewundern!

Montage Zeiger-Semaphor

Leider gibt es bislang keine Bestrebungen, ein ganz besonderes "Alleinstellungsmerkmal" für Koblenz zu rekonstruieren - die letzte Station der optischen Telegraphenlinie von Berlin nach Coblenz (Montage).

Nach dem Rückweg bis zu den ehem. Brückenhäusern der Schiffsbrücke setzen wir mit der "historischen" Fähre nach Ehrenbreitstein über. Auf dem im April 2008 wiedereröffneten treppenreichen Fußweg stiegen wir hinauf zur Festung Ehrenbreitstein, die derzeit eher an eine Installation von Christo erinnert. Weite Teile verbergen sich unter Planen, wie beipielsweise die gesamten Fassaden zum Innenhof incl. der Kurtine.

Blick vom Ehrenbreitstein

Nicht verhüllt ist allerdings der Blick ins Rhein- und Moseltal. Von Brunnendenkmal aus erreichten wir das weitgehend freigeräumte "Glacis" - das Vorgelände der Festung. Auch an der Bergstation der Seilbahn stehen die Rohbauarbeiten vor dem Abschluss, sodass in Kürze mit der Montage der Seilbahntechnik begonnen werden kann.

Buga Gruppenbild

Herr Dreher verabschiedete die Gruppe im Bereich des ehem. Fort Rheinhell. Hier soll eine weitere Aussichtsplattform den Blick ins Neuwieder Becken ermöglichen.

Nach so vielen Informationen knurrte inzwischen der eine oder andere Magen. Auf kürzestem Weg erreichte die Gruppe das Weinhaus Wagner im Mühlental. Dort erwartete die Teilnehmer ein kleiner Imbiss und die ehemalige Weinkönigin Christina Wagner versorgte die Gäste mit Wein aus eigenem Anbau.

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