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Tizian und die Renaissance in Venedig

Frankfurter Städel und die „Neue Altstadt"
Donnerstag, 11. April 2019

Altstadt Frankfurt © DomRömer GmbH, Barbara StaubachAm Vormittag besuchen wir im Städel-Museum die große Tizian-Ausstellung. Zu Beginn des 16. Jhs. entwickeln Giorgione und der junge Tizian in der Lagunenstadt eine höchst eigenständige Spielart der Renaissance, die auf malerische Mittel und die Wirkung von Licht und Farbe setzt. Nicht nur in Venedig selbst machte diese neue Malerei Furore; ihre Vertreter, allen voran Tizian, aber ebenso Sebastiano del Piombo oder Lorenzo Lotto, verbreiteten die Innovationen bald außerhalb der Serenissima. Ab den 1540er Jahren tritt mit Jacopo Tintoretto und Paolo Veronese erneut eine hochbegabte junge Generation auf den Plan, die in Venedig um Aufträge wetteifert.

In einer Folge von thematischen Kapiteln stellt die Ausstellung ausgewählte Aspekte vor, die für die venezianische Malerei des Cinquecento charakteristisch sind. Bei einer Führung werden wir in die Thematik eingeführt.

Nach der Mittagspause besichtigen wir die neue Altstadt zwischen Dom und Römer, eine Kombination aus rekonstruierten historischen Gebäuden mit modernen Bauten. Bei einer zweistündigen Führung wird das Konzept der rekonstruierten Bauten anhand exemplarischer Häuser erläutert. Mit dem Dom-Römer-Quartier bekommt Frankfurt einen Teil seiner Geschichte zurück. Alte Plätze und Stadthäuser mit Wohnungen, kleinen Läden und Restaurants wurden auf historischen Grundrissen rekonstruiert.

Bei schönstem Wetter fuhren wir mit 40 Teilnehmern mit dem Bus nach Frankfurt. Unterwegs verteilte Jürgen Zahren eine Broschüre „Frankfurt Information" an alle Teilnehmer. Bereits bei der Hinfahrt hatte Romy Zahren eine kleine Einführung in das Leben und Werk von Tizian gegeben und auf Bilder hingewiesen, die in der Ausstellung zu sehen sein werden.
Bei hervorragenden Führungen in zwei Gruppen konnten wir diese bedeutende Ausstellung erleben, bei der das Städel-Museum mit über 100 Meisterwerken ein hochkarätiges Panorama der venezianischen Renaissancemalerei präsentiert. Im 16. Jh. entwickelten Giorgione und der junge Tizian in der Lagunenstadt eine höchst eigenständige Spielart der Renaissance, die auf malerische Mittel und die Wirkung von Licht und Farbe setzte. Nicht nur in Venedig selbst machte diese neue Malerei Furore; ihre Vertreter, allen voran Tizian, aber ebenso Sebastiano del Piombo oder Lorenzo Lotto, verbreiteten die Innovationen bald außerhalb der Serenissima. Ab den 1540er Jahren tritt mit Jacopo Tintoretto und Paolo Veronese erneut eine hochbegabte junge Generation auf den Plan, die in Venedig um Aufträge wetteifert. In einer Folge von thematischen Kapiteln stellte die Ausstellung ausgewählte Aspekte vor, die für die venezianische Malerei des Cinquecento charakteristisch sind.
Nach der Mittagspause besichtigten wir wiederum in zwei Führungen die Neue Altstadt zwischen Dom und Rathaus, eine gelungene Kombination aus rekonstruierten historischen Gebäuden mit modernen Bauten. 35 Häuser, davon 15 originalgetreue Rekonstruktion und 20 Neubauten bilden das lebendige Stadtviertel zwischen Dom und Römer. Über 30 Geschäfte, Restaurants, Cafés und Museen bieten viel Raum zum Entspannen, Genießen und Entdecken. Es wurde das Konzept der rekonstruierten Bauten anhand exemplarischer Häuser erläutert.
Beim Wiederaufbau der Altstadt wurden Spolien verwendet - Originalteile aus der früheren Altstadt - die nun ihren Weg aus diversen Archiven in das Viertel zurückgefunden haben. Ob einzelne Konsolsteine oder ein ganzes Erdgeschoss aus dem für Frankfurt typischen roten Mainsandstein. Mit dem Dom Römer-Quartier hat Frankfurt einen Teil seiner Geschichte zurückerhalten. Es war ein gelungener Tag in Frankfurt.

Termin: Donnerstag, 11. April 2019
Abfahrt: 8.00 Uhr, Koblenz, Reisebusbahnhof
Rückkunft: gegen 19.00 Uhr
Preis: Mitglieder: 37,00 €, Gäste 39,00 €
Leistungen: Busfahrt, Eintritt Städel, Führungen
Leitung: Jürgen Zahren
Höchstteilnehmerzahl: 40 Personen

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