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Von St. Goar über den Burgensteig nach Oberwesel

Stadtbesichtigung und Wanderung
Samstag, 8. April 2006

Grabplatte St. Goar

 

Bei herrlichstem Frühlingswetter machten sich 31 Teilnehmer mit der Bahn auf den Weg nach St. Goar. Kein Geringerer als Stadtarchivar Schwarz aus St. Goar führte uns durch das von der Burg Rheinfels überragte Städtchen, dessen mittelalterliche Tradition er uns in einer ausgedehnten Stadtführung näher brachte.

 

Wir erfuhren Einzelheiten aus dem Leben des von hier aus das Rheintal missionierenden St. Goar, über die Grafen von Katzenelnbogen und die Landgrafen von Hessen, die die Reformation einführten. Landgraf Philipp von Hessen konvertierte 1652 zum katholischen Glauben und gewährte den St. Goarer Bürgern Religionsfreiheit.

Im Mittelpunkt der Führung stand daher auch die gotische Stiftkirche, in der St. Goar begraben war und Landgraf Phillip begraben ist.

 

 

 

Nach dem Mittagessen erklommen wir die 220 Stufen hinter dem Bahnhof, um auf einem etwa elf Kilometer langen Abschnitt des Burgensteigs nach Oberwesel zu wandern.

 

Blick auf Burg Katz

 

Immer wieder boten sich herrliche Ausblicke in das Rheintal, auf die Burgen Maus und Katz, den Loreleyfelsen, Oberwesel und die Burg Pfalzgrafenstein.

 

Die Schöpfer des Loreley-Liedes

 

 

 

 

 

 

 Gegenüber der Loreley wurde eine Gedenk-Tafel angebracht mit den Schöpfern des Liedes "Ich weiß nicht, was soll es bedeuten.."

 

 

Oberhalb von Oberwesel kehrten wir kurz im seit Herbst 2005 bewirtschafteten Günderode-Haus ein, das für den 3. Teil des Films "Heimat" errichtet wurde. Den Namen führt das Haus nach der Dichterin Karoline von Günderode (1780 bis 1806).

 

Nach dem Abstieg nach Oberwesel und einem Spaziergang über die mittelalterliche Stadtmauer klang der Tag aus bei einem guten Schoppen und einem ausgezeichneten Abendessen im traditionsreichen Weinhaus Weiler in Oberwesel.

 


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