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Auf den Spuren der Reichsgrafen von Kesselstatt

Barocke Schlösser in der Südeifel
Samstag, 10. Oktober 2020

© Schloss Föhren

Die in der Südeifel gelegenen Schlösser Föhren, Bekond und Bruch gehören zu den herausragenden Profanbauten der Region. Ihre Entstehung ist eng mit der Familiengeschichte der Reichsgrafen von Kesselstatt verbunden, die im Spätmittelalter zu einer der führenden Familien im Erzstift Trier aufgestiegen sind. Sie gehörten dem rheinischen Stiftsadel an und zählten in der Frühen Neuzeit zu den prominenten Mitgliedern des Trierer Domkapitels.

Im ausgehenden 17. und beginnenden 18. Jh. treten die von Kesselstatt als Auftraggeber bedeutender barocker Schlossbauten (Bekond und Föhren) in Erscheinung. Unter Verwendung älterer Bauteile werden die Landschlösser dem repräsentativen Zeitgeschmack des Barock angepasst und mit großzügigen Gartenanlagen ausgestattet. Außer dem noch im Eigentum der Grafen von Kesselstatt befindlichen Schloss Föhren gehörten auch Schloss Bekond sowie die im 18. Jh. umgestaltete, im Kern mittelalterliche Burg Bruch zum umfangreichen Streubesitz, der sich in der Südeifel unweit der vormaligen Residenzstadt Trier konzentrierte.

Als Architekt der von Kesselstatt war in Föhren und Bekond 1709/10 der kurtrierische Hofbaumeister Philipp Joseph Honorius von Ravensteyn (1655-1729) tätig, der auch die barocke Umgestaltung (Hofstraße) und die Heilig-Kreuz-Kirche in Ehrenbreitstein plante.

Termin: Samstag, 10. Oktober 2020
Abfahrt: 8.30 Uhr, Koblenz, Reisebusbahnhof (Sparda-Bank)
Rückkunft: gegen 19.30 Uhr
Preis: Mitglieder/RVDL: 34,00 €; Gäste: 36,00 €
Leistungen: Busfahrt, Eintritt, ganztägige Führung
Leitung: Dr. Jens Friedhoff, Hans-Peter Günther
Anmeldung: nur durch Überweisung unter dem Stichwort: Südeifel

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